06[1].11.18 Quartier LU (28)

Die ursprüngliche Obstsortenvielfalt in Deutschland bestand einst aus ca. 3500 Apfel-, Pflaumen-, Kirschen und Birnensorten.
Davon viele deutsche regionale Sorten mit teilweise kuriosen, sehr klangvollen Namen, die man heute nicht mehr kennt.
Der Blick in die Supermarktregale macht den Verlust der Sortenvielfalt deutlich.
Wir bekommen meist 5-10 Apfelsorten angeboten, die optisch vielleicht einigen Ansprüchen genügen, aber geschmacklich oft enttäuschen.
Der Apfel ist, mit wenigen Ausnahmen, auch für Allergiker geeignet.
Alte Obstsorten sind auch ein Stück Heimatgefühl: Wer erinnert sich nicht an den herrlichen Geruch oder das vollmundig-saftige Aroma alter Obstsorten aus dem Garten der Großeltern?
Farben- und Formenreichtum, Geschmacksnuancen und spezielle Verwertungsmöglichkeiten (Dörräpfel, Mostäpfel, Kochäpfel…) zeichnen die alten Obstsorten aus.
Obstbäume prägen das Frühjahr durch ihre üppige Blütenpracht, den Sommer und den Herbst durch ihre reifenden Früchte und den Spätherbst durch die Laubfärbung.
Die alten Obstsorten sind nicht nur Natur, sondern auch Bestandteil unserer Kulturlandschaft.
Es lohnt sich, sie wie alte Bräuche, Traditionen und Baudenkmale zu erhalten.

Meine Webseite über alte Obstsorten: http://www.arboterra.com

Mein Einkaufsladen für alte Obstsorten: http://www.apfel-berlin.de

“An apple a day keeps the doctor away”

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